H V V Nachrodt-Wiblingwerde e.V.
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Aktuelles

Mustangs auf der Prärie

Zwischen Wiblingwerde und Veserde

Geburtstagsfeier hoch oben im Kirchturm

In fröhlicher Geburtstagsrunde

Kleine Glocke in der Johanniskirche ist 300 Jahre alt

„Ping“ machte das Geburtstagskind, als es vom Korken der Champagnerflasche getroffen wurde. Nur ein leises „Ping“, so, als ob sie etwas verlegen war wegen der zu ihrer Ehre abgehaltenen Feierstunde. „Es war für alle Teilnehmer die wohl ungewöhnlichste Geburtstagsfeier ihres Lebens“, lacht Karl-Heinz Lindenlaub. Nicht nur die Jahreszahl, auch die Jubilarin war bemerkenswert. Die kleine Glocke im Turm der Johanniskirche wurde 1710 gegossen. Und seitdem tut sie brav ihren Dienst. Deshalb begeht sie heuer auch gleichzeitig ihr 300. Arbeitsjubiläum! Dagegen ist die große Glocke mit ihrem Herstellungsjahr 1928 fast noch ein junger Hüpfer!

Der Hobby-Dorfkutscher war bei den Filmarbeiten über die Sehenswürdigkeiten von Wiblingwerde auf die alte Glocke und ihre lange Geschichte gestoßen. Er fragte Pfarrer Gerald Becker, ob er in der Glockenstube eine kleine, würdige Feier organisieren dürfe. Der Pastor sagte spontan zu. Und so trafen sich am letzten Mittwochabend in der Glockenstube: Küsterin Barbara Böhland und ihr Mann Roger, Pfarrer Gerald Becker, Kirchmeister Rainer Nowak und Frau Silvia, Klaus Potthoff, Vorsitzender des Heimat- und Verkehrsvereins, und das Ehepaar Angelika Hummel/Karl-Heinz Lindenlaub.

Draußen war es bitter kalt, es stürmte und schneite, durch die Schall-Luken war der Schnee sogar in die Glockenstube geweht und hatte sich wie Puderzucker auf die beiden Glocken gelegt. Eng war es. Für so viele Leute ist eigentlich kein Platz dort oben, noch schwieriger war es, alle Geburtstags-Gäste zusammen vor das Kamera-Objektiv zu bekommen.Aber mit viel „Luft anhalten“ klappte es schließlich. Gerald Becker und Karl-Heinz Lindenlaub hielten kurze Ansprachen. Sie riefen die Zeitumstände von 1710 zurück und erläuterten den Sinn und Zweck des Glockenläutens.

Dann wurde Champagner in die Gläser gefüllt. Zunächst stießen alle Teilnehmer mit der 300 Jahre alten Bronze-Glocke an. Danach wurde auf „die Kleine“ geprostet. Zum Dankeschön kam der Wunsch, dass sie noch mindestens weitere 300 Jahre die Bewohner mit ihrem Klang erfreuen, informieren und aufrütteln möge. Wie auf einer schönen normalen Geburtstagsfete wurde es richtig lustig. Rainer Nowak erzählte aus seiner Jugend, als er noch selber mit der Hand geläutet hatte, Angelika Hummel brachte internationalen Flair in die Feier mit Glocken-Geschichten und –Bräuchen aus ihrer bayrischen Heimat.

Die beiden Glocken beobachteten schweigend die fröhliche Truppe unter sich. Vielleicht erlebten sie ja die allererste Geburtstagsfeier zu ihren Ehren. Wie soll man sich da als Glocke verhalten? Sie ließen sich einfach hängen …

Bildzeile: In fröhlicher Geburtstagsrunde v.l.n.r., 1. Reihe: Barbara und Roger Böhland, Silvia Nowak. 2. Reihe: Gerald Becker, Rainer Nowak, Karl-Heinz Lindenlaub. Hinten: Klaus Potthoff. Foto: Angelika Hummel

Besuch Besteckmuseum Fleckenberg

Am 25.09.2010 sind 12 Vereinsmitglieder des Heimat- und Verkehrsvereins mit 3 PKWs nach Fleckenberg im Schmallenberger Sauerland aufgebrochen. Auf dem Plan stand die Besichtigung der ehemaligen Besteckfabrik Hesse. Nach 1 1/2-stündiger Fahrt bei herrlichem Wetter durch das Lennetal kamen wir in Fleckenberg an.

Die Besteckfabrik Hesse ist eine der wenigen, vollständig eingerichteten, original erhaltenen Industrieanlagen in Westfalen. Alle Maschinen werden von einer mit Lennewasser angetriebenen Turbine entweder über Transmission oder über Strom angetrieben. Vom rostfreien Blech bis zum Versand wird der gesamte Werdegang einzelner Besteckteile, wie Löffel oder Gabeln, vorgeführt.

Nach einer kurzen Begrüßung durch den 1.Vorsitzenden des Heimatvereins Fleckenberg, Herrn Adams, wurde uns sehr anschaulich die vollständige Herstellung einiger Besteckteile vorgeführt.

Nach Abschluss der Führung gab es in einem Dachgeschoßraum Kaffee und Kuchen. Alle Teilnehmer waren sich bei der Ankunft in Wiblingwerde einig, daß es eine gelungene Veranstaltung war.

Das technische Museum, Besteckfabrik Hesse, kann von Jedermann besichtigt werden.

Der nächste Winter kommt bestimmt.

Heute, am 05.05.2010, wurde das Holz der vor drei Jahren gefällten Bäume, vor der Heimatstube gespalten.

Frühjahrsputz

Am 17.03.2010 haben die Schüler der Grundschule Wiblingwerde zusammen mit dem Heimatverein für den bevorstehenden "Tag der offenen Tür" das Gelände rund um die Schule gereinigt.

Wiblingwerder Winterlandschaft

Trigonometrischer Punkt Lohhagen von 1816

Station Lohhagen

Der historische trigonometrische Punkt Lohhagen, 491,2 m über NN, die höchste Erhebung Wiblingwerdes, nach der teilweisen Reinigung durch den Heimat- und Verkehrsverein.

Klassentreffen

Die Entlassjahrgänge 1953/54

Die Entlassjahrgänge 1953/54 der ehemaligen Volksschule Wiblingwerde hatten am 27.10.2009 Klassentreffen.

Nach einer Führung durch Heimatstube und Kornspeicher ging es zum gemütlichen Teil in die Gaststätte "Zur schönen Aussicht"

Mit dem Glaslandauer in Wiblingwerde unterwegs.

Kutschfahrt mit der Glaslandauer

Vereinsmitglied Dr. Karl-Heinz Lindenlaub am 21.10.2009 das erste Mal mit dem Glaslandauer in Wiblingwerde unterwegs.

Der Spielmannzug Großbodungen/Thüringen zu Gast

Spielmannzug Großbodungen/Thüringen

Die Freiwillige Feuerwehr Nachrodt-Wiblingwerde, Löschzug Wiblingwerde, hatte am 27.06.2009 Besuch aus Großbodungen/Thüringen. Aus diesem Anlass wurde auch die Heimatstube Wiblingwerde besucht.

Es ist vollbracht.

Sitzgelegenheit

Die neue Sitzgelegenheit an der Heimatstube wurde am 15.04.2009 endgültig fertiggestellt und für gut befunden.

Nach 90 Jahren aus dem Dornröschen-Schlaf erwacht

Alte Viktoria wieder zweispännig unterwegs.

Viktoria

Auf diesen Moment musste Vereinsmitglied Dr. Karl-Heinz Lindenlaub fast drei Jahre warten. Seine mühsam renovierte Viktoria-Kutsche, Baujahr 1920, die er im Sommer 2006 in einem nicht fahrfähigen Zustand gekauft hatte, ist aus einem jahrzehntelangen Dornröschen-Schlaf erwacht. Zum Frühlingsanfang, bei veritablem Kaiserwetter, die beiden Kutschpferde Fanni und Ronny angespannt - zu einer Fahrt rund um den Hof Waldemey bei Brenscheid mit anschließendem Abstecher durch Wiblingwerde. Nach vielen Pannen und Schwierigkeiten bei der Renovierung lief alles glatt. Die alte Kutsche ist ein richtiger Hingucker. Viele Autofahrer wollten gar nicht überholen, um den seltenen Anblick länger auszukosten und viele Fußgänger und Wanderer wären wohl gerne mitgefahren. Aber Testfahrt ist Testfahrt und Sicherheit geht vor.