H V V Nachrodt-Wiblingwerde e.V.
Sie sind hier: Home » Presse » 2010

2010


Erinnerung an uralte bäuerliche Tradition

Die Swing Oldies sorgten für Schwung beim Erntdankfest des Heimatvereins in Wiblingwerde.

Wiblingwerde. Es war ein goldener Oktobertag mit viel Sonne; genau passend zum Erntedankfest des Heimatvereins an der Heimatstube an der Grundschule. Da konnten auch die hin und wieder einsetzenden Windböen die frohe Stimmung nicht trüben.

Seit genau 20 Jahren wird das Fest in Wiblingwerde gefeiert, seit 1990 vom damaligen Verkehrsverein die Heimatstube eröffnet worden war. Mit dem Erntedankfest will der Verein an die Jahrhunderte alte landwirtschaftliche Tradition im Höhendorf erinnern.

Das Fest wird seit den zwei Jahrzehnten von den Dorfbewohnern und vielen Gästen dankbar angenommen. Das war erst recht am Sonntag bei den guten Wetterbedingungen so. So wurde von den Angeboten an Speisen und Getränken reichlich Gebrauch gemacht. Statt Potthucke gab es diesmal Erbsensuppe aus der Gulaschkanone. 150 Portionen fanden ihre Abnehmer. Gertraud Rüsch hatte in stundenlanger Arbeit die schmackhafte Suppe vorbereitet.

Bauer und Imker mit
Verkaufsständen

Ebenso reißenden Absatz fanden die frischen Waffeln. An vier Eisen wurden 800 Stück im Dauereinsatz von den Frauen im Verein gebacken. Das Angebot am Speisen wurde in diesem Jahr noch erweitert. Die Ehepaare Hohage, Panne und Nowak, die seit 30 Jahren eine Geburtstagsrunde bilden, betrieben einen Stand, an dem sie herzhafte Bratkartoffeln, mit Zwiebeln und Speck gebraten, anboten. Die sechs Freunde arbeiteten für einen guten Zweck. Der Erlös aus dem Verkauf wird der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) überwiesen. Beteiligt waren noch der Waldkindergarten und der ev. Kindergarten Wiblingwerde.

Swing Oldies mit Blasmusik

Zum Erntedankfest gehören die frisch geernteten Früchte des Feldes. Die bot Landwirt Roderich Knipps an seinem Stand an. Imker Lieder vom Nettenscheid verkaufte Honig.

Für Klänge, wie sie auf dem Oktoberfest in München zu hören sind, sorgten die Swing Oldies aus Hohenlimburg mit ihrer Blasmusik. Der MGV Wiblingwerde trug mit einigen Liedern zur Unterhaltung bei. Klar, dass Vorsitzender Klaus Potthoff und alle Aktiven des Heimatvereins mit dem Ergebnis des gelungenen Festes überaus zufrieden waren.

Quelle: DERWESTEN, Heinz Linke

Kaffee und Kuchen serviert

Kaffeetrinken in der Heimatstube Wiblingwerde. Bewohner der Therapieeinrichtung SECA Sassenscheid und Mitarbeiter werden vom Heimatverein Nachrodt-Wiblingwerde bewirtet.

Wiblingwerde. Ein schmucker Holzzaun ziert das Gelände an der Heimatstube. Bei der Herstellung der Einfriedung haben die Bewohner des SECA-Hauses tatkräftig mitgeholfen.

Die auf Gut Sassenscheid beheimatete Einrichtung der Suchthilfe verfügt über eine gut ausgestattete Schreinerwerkstatt. Unter Anleitung von Mitarbeiter Alberto Triches wurden Bretter und Pfosten zugeschnitten. Ein Teil des Zaunes wurde von den Bewohnern aufgestellt. Für den Rest lieferte das Haus vorbereitetes Material, das Mitglieder des Heimatvereins dann aufstellten.

Dafür gab es gestern das große Dankeschön des Heimatvereins. Die Bewohner des SECA-Hauses reisten mit Leiterin Thersa Kommander und Tischler Alberto Triches an. In der Heimatstube hatte das fleißige Team um den Vorsitzenden Klaus Potthoff die große Kaffeetafel gedeckt. Es gab selbstgebackenen Kuchen und frisch zubereitete Waffeln. Die älteren SECA-Gäste schauten fasziniert auf die alte Einrichtung. Das kenne ich aus meiner Kindheit", war immer wieder zu hören.

Quelle: Der Westen

Heimatverein zieht Grenze zum Sportplatz

Blitzblank geputzt wurde am Freitag der Innenraum des Kornspeichers neben der Grundschule in Wiblingwerde. Und auch der Platz zwischen dem historischen Gebäude und der Heimatstube ist sauber gefegt worden: 14 Mitglieder des Heimat- und Verkehrsvereinsvereins waren im Einsatz, um dem ihnen anvertrauten Gelände und Gebäuden frischen Glanz zu verleihen.

Noch ist etwas Zeit, aber in ein paar Wochen, Anfang Oktober, laden die Heimatfreunde die Bevölkerung wieder zum traditionellen Erntedankfest an dieser Stelle ein. Vier Mitglieder des Vereins waren zudem mit Vorbereitungsarbeiten für einen neuen 18 Meter langen Zaun beschäftigt. Er soll das Gelände neben der Heimatstube zum alten Sportplatz abgrenzen. Den Zaun werden die SECA-Bewohner von Gut Sassenscheid aufstellen.

Inventar erinnert an bäuerliches Leben?Der alte Haferkasten wurde 2006 dem Heimatverein von der Gemeinde für dessen Zwecke überlassen. Dort wurde eine Schuhmacher-Werkstatt und ein Klassenraum einer alten Dorfschule eingerichtet, nachdem das Gebäude mit Geldern des Amts für Denkmalschutz sowie des Amts für Agrarordnung und durch Mittel der Gemeinde Nachrodt-Wiblingwerde und des Heimat- und Verkehrsvereins aufwändig restauriert worden war.

Ursprünglich stand das bäuerliche Nebengebäude natürlich nicht an dieser Stelle. Der im Jahre 1597 erbaute Speicher wurde im Jahre 1938 vom Kreinberg auf den Schulhof in Wiblingwerde umgesetzt.

Dagegen ist das Gebäude, in dem sich die Heimatstube befindet neueren Datums. Es ist ein Anbau an das alte Feuerwehrgerätehaus. In dem Gerätehaus und in der Heimatstube hat der Heimatverein Inventar ausgestellt, dass an das bäuerliche Leben im Höhendorf erinnert.

Im ersten Stock finden auf Wunsch von Brautpaaren Trauungen statt. Im Anschluss an die Zeremonie wird für das Paar ein Empfang arrangiert, in dessen Verlauf die frisch Vermählten ihre Ehetauglichkeit" unter Beweisstellen müssen. Die letzte Trauung fand vor zwei Wochen statt. Die nächste ist im September angesetzt.

Quelle: WR Altena, Heinz Linke

Verein auf Musikexperten angewiesen

Dorfplatzkonzert in Wiblingwerde

Wiblingwerde. Wir bieten nur den organisatorischen Rahmen. Die Planung des musikalischen Teils können wir gar nicht leisten", beschreibt Kassierer Reinhard Ittershagen die Betei-ligung des Heimatvereins an den Dorfplatzkonzerten.

Beim Termin vor zwei Wochen gab es Probleme. Horst Dieter Huvig, der die Auftritte der Gruppen organisiert, musste ins Krankenhaus. Werner Griesel vom MGV Frohsinn aus Nachrodt sprang kurzfristig als Moderator ein, war am Ende aber über den Ablauf verstimmt. Größtes Problem: Zwei der angekündigten Gruppen waren nicht erschienen. Und genau die sollten die für die Ansagen notwendige Verstärkertechnik mitbringen.

Uns war der Ausfall nicht bekannt", weist Heimatvereinsvorsitzender Klaus Potthoff die Kritik des Ersatzmoderators an fehlender Unterstützung vor Ort zurück. Die Heimatfreunde haben für eines der fehlenden Orchester vorab sogar noch Stühle aufgestellt. Die hätten wir kaum den langen Weg von der Heimatstube bis zum Dorfplatz geschleppt, wenn der Ausfall der Gruppe bekannt gewesen wäre", so Potthoff. Ganz umsonst war der Kraftakt am Ende nicht: Einige der knapp 100 Zuhörer ließen sich auf den Stühlen nieder.

Trotz des etwas holperigen Ablaufs am 13. Juni gehen Potthoff und Ittershagen davon aus, dass die geplanten Konzerte am 11. Juli und am 12. September stattfinden. Beiden ist aber klar, dass in Sachen musikalischer Leitung Handlungsbedarf besteht. Das sei absolut nicht als Kritik an Horst Dieter Huvig zu verstehen. Der Musikkenner, zugleich Chef des Kulturverbandes, hat sich trotz seiner gesundheitlichen Probleme in die Arbeit gestürzt, um den Bestand der beliebten Konzertreihe im Höhendorf zu sichern. Schon bei der Übernahme dieser Aufgabe hat Horst Dieter Huvig erklärt, dass seine lobenswerte Initiative nicht dauerhaft sein kann", erläutert Klaus Pothoff. Daher ist der Heimatverein an weiterer musikorganisatorischer Unterstützung interessiert.

Wir haben örtliche Musikfreunde angeschrieben und zu einem Gespräch eingeladen. Das hat zu nichts geführt", bedauert Klaus Potthoff. Gesucht wird weiterhin ein Volksmusikkenner mit guten Kontakten in die Szene.

Musikstile bunt gemischt

Ein Erfolgsrezept der von Dieter Danz vor fast 30 Jahren initiierten Musikreihe ist die interessante Mischung von Vokal- und Musikgruppen aus ganz unterschiedlichen Genres. So hätten neben dem Gemischten Chor im MGV Eintracht Veserde und der Jagdhorngruppe des Hegerings Altena beim letzten Konzert noch die Swing Oldies aus Hohenlimburg und der Zither-Club Arion Haspe dabei sein sollen.

Ziel aller Beteiligten ist es, den Bestand der Dorfplatzkonzerte zu sichern. Interessierte Musikfreunde, die den Heimatverein unterstützen wollen, wenden sich an Klaus Potthoff in Wiblingwerde, Telefon (0 23 52) 309 98.

Quelle: DERWESTEN, Klaus Schliek

Treckertreffen mit toller Resonanz

NACHRODT-WIBLINGWERDE - Das Wetter hätte für das sechste Treckertreffen am Samstag auf dem Schulhof der Grundschule in Wiblingwerde und auf dem angrenzenden, alten Sportplatz nicht besser sein können, die Resonanz auch nicht. Denn diese vom Heimat- und Verkehrsverein Nachrodt-Wiblingwerde (HVV) aus-gerichtete Veranstaltung war ausgesprochen gut besucht. Das lag nicht zuletzt an den Traktoren, die dort ausgestellt waren: Viele heute noch bekannte Marken wie John Deere, Fahr, Deutz, Lanz, MAN und im Kreise dieser Nutzfahrzeuge eher nicht zu vermuten - Porsche. Gleich zwei dieser feuerroten Traktoren, der Standard" und der Junior" konnten bewundert werden. Von Hartwig Bröer

Eines der Glanzstücke der Veranstaltung war jedoch zweifelsfrei der Lanz Bulldog D 1506. Dieser alte Trecker wurde früher zwar nicht zur Feldarbeit, jedoch beim Straßenbau genutzt. Jörn Kager aus Lüdenscheid ersteigerte das nicht mehr fahrbereite Fahrzeug im Internet und machte gemeinsam mit seinem Vater Udo d ein Schmuckstück daraus. Er zeigt sich heute in einem schmucken Grün, wobei Teile der Karosserie in Messing abgesetzt wurden. Das Fahrzeug verfügt über ein Lenkrad aus hellem Holz und anstelle des üblichen Fahrersitzes - über eine mit Leder bezogene Sitzbank. Ein angebautes Verdeck kann bei Bedarf auf - und abgeklappt werden.

Alle ausgestellten Traktoren haben sind schon Jahrzehnte alt, funktionieren jedoch noch tadellos. Zu ihnen gehören auch der Deutz F2L612 (Baujahr 1956) von Bernd Merscheid und der Fahr HD 17 (Baujahr 1951) von Klaus Schulz. Beide betreiben die Restauration ihrer Traktoren als Hobby. Das ist unglaublich zeitintensiv", sagen Merscheid und Schulz. Doch das Ergebnis ihrer Bemühungen kann sich zweifellos sehen lassen. Doch nicht nur Traktoren gab es zu bewundern. Fünf Unimogs standen ebenfalls zur Besichtigung an. Auch sie wurden bereits in den 50er und 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts produziert. Sie alle wurden liebevoll restauriert und hätten in geliefertem Zustand auch nicht besser aussehen können.

Das Treckertreffen findet, so der Vorsitzende des HVV, Klaus Potthoff, alle zwei Jahre statt. In diesem Jahr wurden gut 50 Traktoren präsentiert. Alle Fahrzeuge seien zwar nicht ständig präsent gewesen, es sei vielmehr ein ständiges Kommen und Gehen" gewesen, welches allerdings die Attraktivität der Veranstaltung gesteigert habe. Wir haben im Vorfeld Werbung für die Veranstaltung gemacht", erklärte Potthoff. Und wer Lust hatte, kam eben". Auch Oldtimer, die nicht landwitschafltich genutzt wurden, gab es zu sehen!

Quelle: com-on.de

Heimatkunde zum Begreifen

Nachrodt-Wiblingwerde. Standesamtliche Trauungen im kalten Luftzug: Das geht gar nicht, meint der Vorstand des Heimat- und Verkehrsvereins.

Für 4500 Euro wird deshalb das große Deelentor an der Heimatstube in Wiblingwerde erneuert. Der Auftrag ist raus", berichtet stellv. Vorsitzender Hermann Boshe-Plois.

Den Heimatfreunden fällt es nicht leicht, die Renovierungskosten zu stemmen. Da half gestern die Sparkasse im Märkischen Kreis. Vorstandsmitglied Kai Hagen und die Nachrodter Geschäftsstellenleiterin Britta Strubel schauten in der lauschigen Stube vorbei. Sie hatten einen Scheck in Höhe von 2000 Euro dabei. Wenn wir etwas Gutes tun können, dann tun wir das", erklärte Kai Hagen und verwies darauf, dass die Sparkasse gemäß ihren Statuten der Förderung des Gemeinwohls verpflichtet ist. Wir können den unerwarteten Zuschuss sehr gut gebrauchen", dankte Heimatvereins-Chef Klaus Potthoff den Sparkassen-Vertretern.

Von der Spende profitiert auch die Gemeinde Nachrodt-Wiblingwerde, in deren Besitz sich das Gebäude mit der Heimatstube befindet. Ein besonderer Programmpunkt in dem liebevoll dekorierten Gebäude sind die Trauungen; eine begehrte Alternative zur Hochzeit auf dem Standesamt. Die Brautpaare profitieren besonders von dem neuen Tor, denn Zugluft und Kälte bleiben künftig ausgesperrt.

Die Anlage neben der Grundschule beherbergt Küche, Wohn- und Schlafzimmer mit kleinbäuerlichen Einrichtungs- und Gebrauchsgegenständen aus der Zeit weit vor dem 2. Weltkrieg.. Wir bieten hier Heimatkunde zum Anschauen und Begreifen", wirbt Hermann Boshe-Plois. Individuelle Besichtigungstermine werden mit Klaus Potthoff,~ (02352) 30998, oder Rosemarie Dresel, ~ (02352) 30555, ausgemacht. Die Heimatstube wird außerdem intensiv vom Verein genutzt. Jeden ersten Montag im Monat treffen sich hier ab ab 19 Uhr Vereinsmitglieder und heimatgeschichtlich interessierte Bürger. Das Kaffeetrinken im Anschluss an das Maisingen findet im Umfeld der Stube statt; ebenso das Erntedankfest am ersten Sonntag im Oktober. Dorfplatz- und Adventskonzerte sind räumlich ebenso mit dem Bereich rund um die Stube verbunden wie das große Treckertreffen am kommenden Samstag.

Schöne Antiquitäten sind immer willkommen

Passende Antiquitäten für die Einrichtung sind immer willkommen. Wir sind aber keine Entrümpler oder Trödler", grenzt Hermann Boshe-Plois das Interesse ein. Die Spenden sollten schon aus der Zeit vor den 1930er Jahren stammen. Dringend gesucht wird eine historische Schusterlampe für die Werkstatt im Untergeschoss des benachbarten Kornspeichers.

Quelle: DERWESTEN, Klaus Schliek

Kinderstimmen unterm Maibaum

 

Wiblingwerde. Wie schon in den Vorjahren gab es am 1. Mai unter Leitung des Heimat- und Verkehrsvereins ein traditionelles Singen unter dem Maibaum auf dem Dorfplatz.

Der Männergesangverein Wiblingwerde gab dabei einstudierte Stücke zum Besten, ebenso der Waldkindergarten. Eröffnet wurde das Ansingen durch den MGV Wiblingwerde, der gegen 11 Uhr das erste Lied anstimmte. Im direkten Anschluss begab sich der Chor des Waldkindergartens auf musikalische Pfade. Die ganz Kleinen hatten dabei ganz große Momente. So wie es sich für den Waldkindergarten gehört, wurden die Instrumente aus der Natur gewonnen. Holzstöcken und Steinen verwandelten die Kinder in Schlaginstrumente, die während des Singens den Takt angaben. Musikalisch begleitet wurden sie mit einer Gitarre.

Trotz der wenig sommerlichen Temperaturen lockte die Musik einige Besucher auf den Dorfplatz, wo es Maibowle für die Erwachsenen und Süßes für die Kinder gab, ehe im Anschluss in der Heimatstube Kaffee und Kuchen serviert wurden.

Quelle: DERWESTEN, Timo Ziomkowski

Entscheidung über Adventsmarkt fällt Ende März

 

Wird es auch in diesem Jahr wieder einen Adventsmarkt in Wiblingwerde geben? Die letzte Veranstaltung ist im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser gefallen", zog Klaus Potthoff in seinem Bericht während der Hauptversammlung des Heimat- und Verkehrsvereins eine kritische Bilanz.

Der sowieso schon auf einen Tag reduzierte Markt war von Sturm und Regen so beeinträchtigt, dass Standbetreiber schnell ihre Sachen wieder einpackten. Ob man den Adventsmarkt auf dem Dorfplatz in der bisherigen Form noch fortsetzten will, soll in einer Zusammenkunft mit den beteiligten Vereinen und Gemeinschaften am 26. März geklärt werden.

Vier Termine für Dorfplatzkonzerte

Wie Vorsitzender Potthoff weiter mitteilte, sollen in diesem Jahr wieder vier Dorfplatzkonzerte in Wiblingwerde stattfinden. Nachdem 2009 diese beliebte Musikveranstaltung schon fast zu scheitern drohte, war Horst Dieter Huwig in die Bresche gesprungen und hatte die Organisation für den Verkehrsverein übernommen, so dass immerhin noch drei Platzkonzerte stattfinden konnten. Unsere Brote gehen weg, wie die warmen Semmeln." Das berichtete Hans-Otto Camphausen über den Zuspruch bei den Backtagen in der Brenscheider Mühle. Wir könnten gut und gerne noch einen Durchgang mehr machen, um den vorhandenen Bedarf zu decken." Da es sich aber um Brauchtumspflege handele, müsse es bei der bisherige Stückzahl von Broten bleiben. Camphausen bemängelte, dass sich das Wasserrad an der Mühle nicht mehr drehen würde. Der Vereinsvorstand versprach, diesen Mangel der Gemeindeverwaltung zu melden.

Erfolg konnte in der Versammlung ebenso der Ausschussvorsitzende für die Wanderwege, Siegfried Kruse, vermelden: Nach den Schäden durch den Sturm Kyrill sind alle Wege wieder begehbar und neu gekennzeichnet worden." Wo es notwendig war, seien neue Routenführungen angelegt worden.

Einer guten Haushaltslage konnte Reinhard Ittershagen berichten. Der neue Haushaltsplan wurde von den Mitgliedern einstimmig genehmigt. Er sieht unter anderem Ausgaben für das Treckerfest vor, dass in diesem Jahr am 5. Juni auf dem alten Sportplatz groß gefeiert werden soll.

Quelle: WR Nachrodt-Wiblingwerde, Heinz Linke

Bilder berichten aus alter Zeit

 

Nachrodt-Wiblingwerde. Wie sah die Doppelgemeinde in früheren Jahren aus? Das möchte der Heimat- und Verkehrsverein Nachrodt-Wiblingwerde mit seiner Foto- und Postkartenaktion ergründen.

Der Homepage des Vereins sind bereits alte Ansichten veröffentlicht. Alle Bürger sind aufgerufen, ihre Fotoalben zu durchstöbern und seltene Aufnahmen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Vorsitzender Klaus Potthoff hat bereits fleißig recherchiert. Im Fundus der Grundschule fanden sich historische Aufnahmen, vereinzelt gaben auch Bürger schon Fotografien ab. Sogar eine CD mit bereits gescannten Bildern erhielt Potthoff. Unser Ziel ist, möglichst viel Neues über vergangene Zeiten zu erfahren.

Interessant: Viele Aufnahmen geben Aufschluss darüber, das insbesondere die Gaststätten der Gemeinde schon eine lange Geschichte haben. Viele existieren noch heute, nur unter einem anderen Namen. Selbst die Windkraft machte man sich schon im Höhendorf zu nutze. 1925 war die untere Gemeinde vom Hochwasser geplagt. Und als die Hauptschule am Holensiepen noch nicht stand, war dort eine Hühnerfarm ansässig.

Urlaubs- und Liebesgrüße

Gern würde der Heimatverein mehr über Unternehmen erfahren, die einst in beiden Gemeindeteilen ansässig waren. Und die Menschen identifizieren, die alte Gruppenaufnahmen vor der Schule zeigen. Um viele Bilder der Öffentlichkeit präsentieren zu können, scannt Klaus Potthoff die Originale ein und reicht sie an den Webmaster der Homepage www.hvv-nachrodt-wiblingwerde.de weiter. Auch an Postkarten mit historischen Ansichten ist der Verein interessiert. Einige liegen Potthoff bereits vor. Sie geben nicht nur Aufschluss über Liebes- und Urlaubsgrüße, die in früheren Jahren verschickt wurden, sondern auch über heimische Verlage, die solche Ansichtskarten herstellten: Da gab es Dietrich Crummernerl und H. Schirmer aus Nachrodt, Ernst Bischof aus Iserlohn, Robert Mührmann aus Altena oder das Schreibwarengeschäft Schmidt aus Hohenlimburg. Selbst die in Erfurt ansässige Firma Zimmas stellte schöne Ansichten der Doppelgemeinde für die Reise her. Zu sehen sind neben Gaststätten und Landschaftsaufnahmen auch Szenen des täglichen Lebens im Dorf. Manch Karte wurde charmant nachkoloriert.

Bürger, die Aufnahmen besitzen, die mindestens älter als 30 Jahre sind, können sie Klaus Potthoff zur Verfügung stellen, der sie nach dem Scannen selbstverständlich wieder aushändigt. Das historische Bildarchiv auf der Homepage soll nach und nach wachsen und mit ihm auch der Informationsfluss. Ich bitte jeden, der Aufnahmen hat oder Personen wiedererkennt, mich per Fax, Telefon, E-Mail oder auch persönlich zu kontaktieren." Klaus Potthoff, Am Stübchenstück 2, 0 23 52/30 99 8 und Fax 0 32 12/1 10 59 10.

Quelle: WR Nachrodt-Wiblingwerde, Ina Hornemann

Jahresabschluss

 

Quelle: WR Altena

Historisches Bildarchiv

 

Quelle: AK